Holy Cow

Hui, mal was neues auf diesem Blog! Eine Buchvorstellung. Hatten wir noch gar nicht.   🙂  Ich weiß gar nicht mehr wie, aber auf jeden Fall bin ich vor kurzem darüber gestolpert, dass David Duchovny, bekannt als Mulder aus Akte X, ein Buch geschrieben hat: Holy Cow. Und siehe da, die Dresdner Stadtbibliothek hat es im Bestand, sogar auch als englisches Original.

Der Star in diesem Buch ist Elsie, die Kuh. Elsie beginnt, Dinge und Vorgänge zu hinterfragen, und hält dem Menschen damit einen wunderbaren Spiegel vor. Gemeinsam mit Shalom, dem zum Judentum konvertierten Schwein, und Tom, dem Truthahn, nimmt sie schließlich ihr Schicksal selbst in die Hand und begibt sich auf eine große Reise.
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vegane Mozartkugeln

Wie die meisten Menschen hat auch die liebliche Terrorfee, die mit mir Tisch und Lager teilt, ab und an Geburtstag. Wir haben schon vor Jahren beschlossen, uns nichts mehr bzw. nur Kleinigkeiten zu schenken, da es sinnvoller ist, kleine Freundlichkeiten und Geschenke übers Jahr zu verteilen, anstatt sich auf bestimmte Daten zu konzentrieren. So ganz klappt das natürlich nicht, und daher gibts eben doch zum Geburtstag eine Kleinigkeit.

Da bietet es sich an, Dinge selbst zu machen. Zum Beispiel Mozartkugeln!
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Nieder mit normalem Thermopapier! In der VG gibts jetzt Ökobons.

Letztens kam das Weibchen vom Einkauf aus der Verbrauchergemeinschaft, wo wir Mitglied sind, mit einem ganz komischen, graublauen Einkaufszettel nach Hause. Wir haben uns kurz gewundert, beschlossen, dass vlt. nur der Drucker mal ausnahmsweise komisch war, und die Sache mit einem Schulterzucken quittiert. Bis ich heute beim Einkauf genau so einen Zettel bekommen habe. Da hab ich mich natürlich gleich beim Kassenmenschen erkundigt, was das für komische Bons wären.

Und kuck an, das sind die neuen Ökobons! Die VG schafft es eben immer wieder, mich zu verblüffen und neue Maßstäbe zu setzen.
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Kapok – veganes Füllmaterial

Ich habe in den letzten Monaten hier ja ab und an ganz schön rumgeschimpft. Klar, es gibt mehr als genug in dieser Welt, über das man sich aufregen kann. Damit dieses Blog aber nicht zur Grummel- und Knurrecke verkommt, heute mal wieder was Positives. Und das wäre in diesem Fall: Kapok.  🙂

Gelegentlich bastle ich für Kinder und Junggebliebene in meinem Bekanntenkreis Stofftiere. Und Stofftiere brauchen natürlich auch eine dicke, weiche Füllung.

Bei meinem Anspruch an Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit kam normales Stopfmaterial aus Plastik natürlich nicht in Frage. Das kleine Menschlein soll mit dem Kuscheltier schmusen und einschlafen, da darf das doch keine Giftstoffe ausdünsten! Ich kann mir sowieso nicht erklären, wie Eltern, die ihr Kind irgendwie gern haben, ihm normale, billige Plastikkuscheltiere mit ins Bettchen legen können.
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So geht Alltagsrassismus

Enger Familienkreis. Ein Mensch, kurz vor der Rente, kleines Grundstück auf dem Dorf.

Und wie das eben so üblich ist, unterhält man sich über alles, was so im Dorf geschieht. Dort gibts Probleme mit dem Nachwuchs, das Mädel von Nachbars macht ein Auslandssemester in Brasilien, und der alte M. hat sich totgesoffen.

Tja, und es gab sogar ein paar Einbrüche in letzter Zeit. Bei Z.s wurde ein Fenster aufgehebelt, bei K.s gabs zum Glück nur Kratzspuren an der einen Tür, dort wurden die Diebe vermutlich gestört. Bei S.s wurde die Garage ausgeräumt. Was dabei auffällig war:

Es soll irgendwie nach… Zigeuner gerochen haben.


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Gedanken zur Klimakonferenz

Im Moment läuft in Paris die große Klimakonferenz. Wichtige Leute reden miteinander. Die Welt schaut gespannt zu und hofft auf ein gutes Ergebnis. Die Zeitungen berichten ein bissl, und es wird geredet, und geredet… Die ersten Ermüdungserscheinungen zeichnen sich ab.

Alles läuft wie immer. Die Amerikaner reden von roten Linien, die nicht überschritten werden dürfen, die Chinesen halten sich dezent zurück, und Polen macht erst gar keinen Hehl daraus, dass sie die Konferenz gern scheitern sehen würden. Die Wirtschaft muss doch brummen. Ohne Wirtschaft gehts doch nicht! Und dank der Anschläge in Paris konnten die Franzosen einen passenden Ausnahmezustand über drei Monate verhängen, sodass Demonstrationen verboten sind.

Ich frag mich da immer: Warum warten bloß alle darauf, dass die Politiker das richtig entscheiden werden? Das ist wie ein globales Mikadospiel: Wer zuerst zuckt, hat verloren. Diese ganze Konferenz ist nur eine Show, damit man hinterher sagen kann: „Wir wollten ja, aber die Russen / Amis / Chinesen / Inder haben geblockt.”
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Begegnungen

Vorletztes Wochenende bin ich mal wieder mit der Bahn in die Heimat gefahren. Und schelmisch, wie die Bahn eben manchmal ist, fiel der Anschlusszug von Elsterwerda Richtung Berlin ohne große Erklärung aus. Was für mich und einige andere Reisende aufgrund der mangelnden Informationen hauptsächlich nervig war, ist für Menschen, die kein Deutsch verstehen, absolut verwirrend. Und so lernte ich Hussam kennen: 28 Jahre, sympathisch, ruhig, syrischer Flüchtling – und konnte mal einen direkten Einblick in die ganze Flüchtlingsproblematik bekommen.

Jeder Flüchtling ist auch ein Schicksal

Hussam möchte Musik studieren. In Syrien hatte er schon so ein Studium angefangen, da er leidenschaftlich gern Klavier spielt. Bis er eingezogen werden sollte, um in Assads Armee zu kämpfen. Daraufhin ist er geflüchtet.
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Abituraufgabe Deutsch, Grundkurs

Ich habe einen schönen Vorschlag für eine Abituraufgabe in Deutsch, oder gern auch Politischer Bildung. Falls hier Lehrkräfte mitlesen: Ich stelle euch das gern zur Verfügung.

Europa erlebt momentan eine gewaltige Flüchtlingskrise.

  1. Nennen Sie fünf Fluchtgründe.
  2. Interpretieren und analysieren Sie das unten gezeigte Bild im Hinblick auf die aktuelle Flüchtlingskrise. Gehen Sie besonders auf die abschätzig gemeinte Bezeichnung „Wirtschaftsflüchtling“ ein.
  3. Verdeutlichen Sie den Zusammenhang zwischen Fleischkonsum in den Industrienationen und „Landverbrauch“ in der Dritten Welt.


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I plant a tree – das WordPress-Plugin

Ein gutes halbes Jahr ist es jetzt her, dass das Verrückte Huhn einen Beitrag zu CO2-neutralem Bloggen gebracht hat. In der anschließenden Diskussion haben sich die beiden Betreiberinnen dazu entschlossen, direkt bei iplantatree.org einen Baum zu pflanzen, um das CO2 für ihren Blog auszugleichen. Seitdem bin auch ich dort angemeldet und habe bereits 61 kg Kohlendioxid einsparen können. Bei geschätzten 0.02 bis 10g CO2 pro Seitenaufruf passt das für mein kleines Blog, denke ich.

Bei mir sind es inzwischen schon 8 Bäume, der Firmenaccount ist sogar schon auf 70 angewachsen, und die Partei konnte ich auch überreden – ab September wird es für jedes Neumitglied ein Bäumchen geben. Allerdings haben die Mädels da noch weitaus mehr angestoßen, als dass ich nur für ein paar Bäume gespendet hätte.
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Barfuß im Regen

Nach der extremen Trockenheit der vergangenen Wochen gibt es momentan in Sachsen heftigen Dauerregen.

Und ich liebe es.  🙂  Das Geräusch des Regens zum Einschlafen, die gelegentlichen Wärmegewitter (hier sagt man: es wupert!), und mit dem Fahrrad durch den Regen sausen, geschützt unter meinem Cape. Die Leute halten mich bestimmt ein bissl für bescheuert, wenn ich leicht irre grinsend durch das „Mistwetter“ düse, aber hey, was solls, ich hab auch eine Tigerentenhupe.

Aber das schönste am Dauerregen sind die Überschwemmungen im Großen Garten. Ich habe das Glück, jeden Tag auf dem Hin- und Rückweg vom Büro da durchzufahren. Und der Teil zwischen Zoo und Lennéplatz liegt tiefer als alles andere, das ist quasi eine große Mulde. Und wenn sich irgendwo Wasser sammelt, dann zuerst dort.

Es ist wunderschön, irgendwie unwirklich.
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