Songs zu Tierrechten II

Hier mal wieder drei sehr schöne, und vor allem (bis auf Goldfinger) aktuelle Stücke, die das Thema Tierschutz / Tierrechte auf den Punkt bringen. Da braucht es gar nicht viele Worte, die Lieder sprechen für sich.

Ezetara – 1 Milliarde

Die Wut und Aggression, die Sänger Flo da rauslässt, sprechen mir direkt aus der Seele. Genau so, wie dieses Lied klingt, fühle ich mich manchmal, wenns um das Thema Umwelt / vegan / Tierschutz geht.

… denn sie kennt keine Grenze, die Gier dieser Menschen.
Es läuft grundlegend falsch, unser Denken.


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Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

Roundup von Monsanto ist inzwischen vielen Menschen ein Begriff. Der enthaltene Wirkstoff Glyphosat ist ein Totalherbizid, das über die grünen Pflanzenteile aufgenommen wird und sie absterben läßt.

Und während die in den Industrieländern steigenden Allergiezahlen u. a. auch mit Glyphosat in Verbindung gebracht werden, geht der Durchschnittsbürger mit der Giftflasche ums Haus. Was man im Baumarkt kaufen kann, kann nicht so schädlich sein. Verbote, das Zeug auf versiegelten Flächen einzusetzen, werden dabei gern ignoriert. Merkt ja keiner.

So denkt auch die für unser Haus verantwortliche Hausmeisterfirma.
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Lassen Sie uns über Fracking reden.

Vor kurzem hat der Mineralölkonzern ExxonMobil in mehreren großen Zeitungen Anzeigen geschaltet. Hübsch aufgemacht, sehr seriös. Auf den ersten Blick scheint die Anzeige auch recht vielversprechend. Ein Energieriese hat eingesehen, dass die Menschen die Energiewende wollen? Toll! Und da steht auch was von höchsten Umweltstandards, modernster Technologie und Beteiligung der kritischen Öffentlichkeit!

Der Text geht so:
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Der Erde ist es egal, ob wir sie retten

Vor kurzem gab es auf dem Nachhaltig-sein-Blog einen wunderbaren Artikel: Warum es der Erde egal ist, ob wir sie retten.

Die Autorin Leena macht da einen schonungslosen, aber deswegen nicht weniger stimmigen Punkt: Die Erde wird es auch nach uns noch geben. Nicht der Planet stirbt – wir sterben.

Wenn wir also sagen „Wir müssen die Erde retten“ meinen wir eigentlich: „Wir müssen uns retten.“

Aus dem ideellen Ansatz ist ein pragmatischer geworden. Früher war es zwar sehr mitfühlend und nett, Umwelt- und Tierschützer zu sein – heute ist es schlicht notwendig.
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Bio-Palmöl – vermeiden oder unterstützen?

Die Freundin war vor kurzem mal wieder als Aktivistin unterwegs. Dieses Mal ging es um die Problematik Palmöl. Freunde von uns, die sehr strikt gegen Palmöl sind, und später eine Petition bei Rettet den Regenwald haben uns dazu gebracht, mal nachzusehen, wo überall Palmfett drin ist. Und tatsächlich: sehr viele unserer Lieblingsprodukte enthalten Palmfett.

Was ist eigentlich so schlimm am Palmöl? In kurzen Worten: weil dafür Regenwald gerodet wird. Viel Regenwald. Greenpeace findet Palmöl blöd, und auch RDR kritisiert die Nutzung von Palmöl generell, nicht nur in konventionellem Rahmen:
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Ökologische Sprengköpfe

Und wieder mal betritt der Alltagsirrsinn mit donnerndem Applaus die Bühne. Dieses Mal in Form der rot-grünen Landesregierung von Baden-Württemberg.

Bei der traditionellen „Stallwächterparty“ in der Landesvertretung in Berlin trifft sich die politische Prominenz und kuschelt mit Vertretern der Wirtschaft. Sogar der US-Botschafter durfte mitmachen. Das riecht natürlich alles gewaltig nach Filz, aber der eigentliche Skandal ist das Sponsoring von 5.000 € durch die Firma Diehl, die unter anderem Waffen herstellt.
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Die Schattenseite des Barfußlaufens

Vor kurzem hat es nachts mal wieder sehr viel geregnet in Dresden. Der Großen Garten war morgens noch dementsprechend nass, mit viel Schlamm und ordentlichen Pfützen. Das ruft natürlich die Barfußläufer und Gesundheitsapostel auf den Plan.

In den Köpfen hat sich festgesetzt: „Soll ja gesund sein.“ Dabei werden die Gefahren des ungeschützten Laufens völlig unterschätzt. Überall richten sich Scherben auf, um ihre spitzeste und schärfste Seite gen zu Himmel recken, sobald sich eine ahnungs- und schutzlose Fußsohle nähert. Tiefe, tagelang blutende Fleischwunden sind die Folge.
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Danke oder In eigener Sache II

Ich habs ja schon mal geschrieben: Ich bin bei der Tierschutzpartei. Und so kleine Parteien wie meine müssen, um auf Wahlzetteln auftauchen zu dürfen, sogenannte Unterstützerunterschriften sammeln.

Heute endlich kann ich verkünden: Wir sind dabei! Auf dem Wahlzettel für die Landtagswahl 2014 hier in Sachsen wird an 7. Stelle die Partei Mensch Umwelt Tierschutz stehen, und ich mit dazu.  🙂

Das konnte nur gelingen, weil einige sehr engagierte Mitglieder in Ihrer Freizeit losgezuckelt sind, und Leute um Unterschriften gebeten haben. Danke Leute!
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Songs zu Tierrechten

Erstaunlicherweise gibt es nicht allzu viele Lieder, die sich mit dem Thema Tierrechte beschäftigen. Und von denen, die es gibt, sind viele auch nur… naja… gut gemeint. Aber ein paar sehr schöne Stücke gibt es natürlich.

Das „Gebet an den Planet“ von Thomas D. kennt wahrscheinlich noch jeder. Auch Die Würde des Schweins ist unantastbar von Reinhard Mey könnte den meisten noch ein Begriff sein. Aber auch abseits des Mainstreams tummeln sich ein paar faszinierende Teile. Und die kommen manchmal aus Ecken, in denen man sie spontan nicht vermuten würde.
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