Bio-Palmöl – vermeiden oder unterstützen?

Die Freundin war vor kurzem mal wieder als Aktivistin unterwegs. Dieses Mal ging es um die Problematik Palmöl. Freunde von uns, die sehr strikt gegen Palmöl sind, und später eine Petition bei Rettet den Regenwald haben uns dazu gebracht, mal nachzusehen, wo überall Palmfett drin ist. Und tatsächlich: sehr viele unserer Lieblingsprodukte enthalten Palmfett.

Was ist eigentlich so schlimm am Palmöl? In kurzen Worten: weil dafür Regenwald gerodet wird. Viel Regenwald. Greenpeace findet Palmöl blöd, und auch RDR kritisiert die Nutzung von Palmöl generell, nicht nur in konventionellem Rahmen:
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Ökologische Sprengköpfe

Und wieder mal betritt der Alltagsirrsinn mit donnerndem Applaus die Bühne. Dieses Mal in Form der rot-grünen Landesregierung von Baden-Württemberg.

Bei der traditionellen „Stallwächterparty“ in der Landesvertretung in Berlin trifft sich die politische Prominenz und kuschelt mit Vertretern der Wirtschaft. Sogar der US-Botschafter durfte mitmachen. Das riecht natürlich alles gewaltig nach Filz, aber der eigentliche Skandal ist das Sponsoring von 5.000 € durch die Firma Diehl, die unter anderem Waffen herstellt.
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Die Schattenseite des Barfußlaufens

Vor kurzem hat es nachts mal wieder sehr viel geregnet in Dresden. Der Großen Garten war morgens noch dementsprechend nass, mit viel Schlamm und ordentlichen Pfützen. Das ruft natürlich die Barfußläufer und Gesundheitsapostel auf den Plan.

In den Köpfen hat sich festgesetzt: „Soll ja gesund sein.“ Dabei werden die Gefahren des ungeschützten Laufens völlig unterschätzt. Überall richten sich Scherben auf, um ihre spitzeste und schärfste Seite gen zu Himmel recken, sobald sich eine ahnungs- und schutzlose Fußsohle nähert. Tiefe, tagelang blutende Fleischwunden sind die Folge.
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Danke oder In eigener Sache II

Ich habs ja schon mal geschrieben: Ich bin bei der Tierschutzpartei. Und so kleine Parteien wie meine müssen, um auf Wahlzetteln auftauchen zu dürfen, sogenannte Unterstützerunterschriften sammeln.

Heute endlich kann ich verkünden: Wir sind dabei! Auf dem Wahlzettel für die Landtagswahl 2014 hier in Sachsen wird an 7. Stelle die Partei Mensch Umwelt Tierschutz stehen, und ich mit dazu.  🙂

Das konnte nur gelingen, weil einige sehr engagierte Mitglieder in Ihrer Freizeit losgezuckelt sind, und Leute um Unterschriften gebeten haben. Danke Leute!
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Songs zu Tierrechten

Erstaunlicherweise gibt es nicht allzu viele Lieder, die sich mit dem Thema Tierrechte beschäftigen. Und von denen, die es gibt, sind viele auch nur… naja… gut gemeint. Aber ein paar sehr schöne Stücke gibt es natürlich.

Das „Gebet an den Planet“ von Thomas D. kennt wahrscheinlich noch jeder. Auch Die Würde des Schweins ist unantastbar von Reinhard Mey könnte den meisten noch ein Begriff sein. Aber auch abseits des Mainstreams tummeln sich ein paar faszinierende Teile. Und die kommen manchmal aus Ecken, in denen man sie spontan nicht vermuten würde.
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Nutella? Geht gar nicht mehr!

Für viele gehört auf einen ordentlichen Frühstückstisch auch ein Schokoaufstrich. Und der Platzhirsch unter den cremigen Glücklichmachern ist Nutella.

Leider ist Nutella aus vielen Gründen nicht empfehlenswert. Der Hersteller hinter Nutella, Ferrero, ist weder fair noch umweltbewusst. Zuallererst ist in Nutella konventionelles Milchpulver – geht für mich gar nicht. Spätestens für Leute mit Lactoseintoleranz ist hier Schluss. Daneben enthält es auch billiges Vanillin, ein Nebenprodukt der Papierindustrie. Dazu kann man stehen wie man will – ich finds widerlich. Echte Vanille ist mir lieber. Ein weiterer Knackpunkt ist das verwendete Sojalecithin. Die Chancen sind hier sehr gut, dass man sich damit Gentechnik aufs Brötchen schmiert, da 71% aller angebauten Sojabohnen weltweit inzwischen gentechnisch verändert sind.
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Softeis! Vegan und geil.

Der Sommer ist mit aller Macht in Dresden präsent. Und zum Sommer gehört Eis – am liebsten Softeis. Das war allerdings bisher in vegan nur schwer zu bekommen, jedenfalls soweit ich informiert war. Überall nur der gleiche billige Mist.

Aber da, endlich, lief ich kürzlich am Café v-cake vorbei, und vor der Tür stand ein Schild und jubelte mir zu: „Veganes Softeis“! Und was soll ich sagen: Es schmeckt traumhaft. Es ist wunderbar, wenn Dinge, die ich früher geliebt habe, aber heute aus ethischen oder sonstigen Gründen nicht mehr kaufen würde, plötzlich in „moralisch einwandfrei“ daherkommen.

Davon abgesehen ist das v-cake sowieso zu empfehlen. Neben Kuchen, Eis und Mittagsangebot (alles möglichst nachhaltig und oft auch bio+fair) ist da wohl auch kulturell was los. Ich hoffe, ich habe am 24. Zeit, dann kuck ich mir das mal an. Mit einer schönen Waffel Softeis in der Hand.

 

In eigener Sache

Am Sonntag ist Europawahl. Und die Partei, bei der ich Mitglied bin, steht mit auf dem Wahlzettel: Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Da kann ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, mal ein bissl Werbung zu machen.  🙂 wahlzettel_europawahl2014

Ok, ok, die Webseite ist noch arg verstaubt, aber da arbeiten wir dran. Mit Hochdruck. Nichtsdestotrotz kann man sich mit dem Grundsatzprogramm einen guten Überblick verschaffen, was die Partei eigentlich so will. Für Eilige hilft auch der Eintrag in der Wikipedia weiter. Dazu kommt, dass ich vor kurzem sogar im Radio zu hören war!

Gerade hier in Sachsen sind wir noch viel zu wenige Mitglieder. Aber die, die ich bisher kennengelernt habe, sind echt engagierte, vielfältige Charaktere. Was uns verbindet ist die Fassungslosigkeit über die bestehenden Zustände, und das Gefühl, all das nicht mehr widerstandslos hinnehmen zu können. Ich bin bei dieser Partei gelandet, weil sie einfach das konsequenteste, ökologischste, tier- und umweltfreundlichste Programm von allen hat. Nebenbei die einzige Partei, die Veganismus im Grundsatzprogramm hat.

Auch wer jetzt nicht gleich schreit: „Juhuu, ich mach bei euch mit!“ sollte trotzdem wählen gehen. Sonntag wird voraussichtlich schönes Wetter, man kommt mal raus, und außerdem gilt ja eh wie immer: Nur meckern hilft nicht.

Posteo

Ich bin ja schon lange ein Fan von posteo.de, einem kleinen aber feinen E-Mail-Anbieter. Posteo bietet neben Werbefreiheit verschlüsselte Postfächer und erhebt keine personenbezogenen Daten. Daten, die man erst gar nicht abfragt, können nicht in falsche Hände gelangen. Die jüngsten Vorfälle von NSA-Überwachung und Heartbleed-Bug geben mir da das gute Gefühl, den richtigen Anbieter ausgewählt zu haben.

Vor kurzen hat sich Posteo erneut mit einem sehr bemerkenswerten Vorstoß hervorgetan.
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Bitte einmal nachfüllen

Inspiriert von Lisas Grüner-Rucksack-Blog habe ich auch ein neues Schlagwort eingeführt: „Kleine Schritte“. Ich habe schon gemerkt, dass eine völlige ökologische und soziale Umwälzung der Industrienationen nicht in drei Wochen zu schaffen ist, obwohl das dringend nötig wäre. Um ehrlich zu sein, sind wir ja eher noch dabei, den Zug auf der Fahrt Richtung Abgrund zu bremsen, als dass von einer Umkehr gesprochen werden kann, aber wir arbeiten dran. Immerhin.

Denn wie immer gilt: Nur meckern hilft nicht.
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