12. und 13. Februar – Was bleibt…

Der 13. Februar 2014 ist Geschichte – Zeit, ein Fazit zu ziehen.

Nachdem sich anfangs scheinbar abzeichnete, dass die Nazis ihre Bemühungen um den 13. Februar aufgegeben hatten, kam das böse Erwachen am Tag davor. 300 – 500 Nasen versammelten sich am Theaterplatz und marschierten durch Dresden. Der Überzahl der Polizei hatten die etwa 1000 Gegendemonstranten leider nicht genug entgegenzusetzen.
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Gen-Mais 1507

Nachdem im Bundestag der Antrag der Grünen abgelehnt wurde, vor der EU-Kommission mit „Nein“ zu stimmen, hat sich Deutschland am 11. Februar zur Frage der Anbauzulassung des Gen-Mais 1507 enthalten. Laut eines Sprechers des Landwirtschaftsministeriums hätte Deutschland die Zulassung auch bei einer Ablehnung nicht verhindern können.
Faktisch bedeutet das, dass die EU-Kommission den Anbau erlauben wird.
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Spaghetti Carbonara

Jetzt wird es doch mal wieder Zeit für ein Rezept, denn wir haben vor Kurzem vegane Spaghetti Carbonara à la Attila Hildmann gekocht – und es war großartig! Nun mag man einwenden: „Rezepte gibt es im Internet doch genug. Was ist da jetzt anders?“ Ganz einfach:
Eine der größten Hürden für Um- bzw. Einsteiger ist ja der Aufwand, den man zwangsläufig betreibt, wenn man sich vegetarisch oder sogar vegan ernährt. Keinen Bock, lange Zutatenlisten durchzuarbeiten, keine Zeit, lange zu kochen, und nach was schmecken soll es ja auch.
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Ein Ende der Zwangsbejagung – ein Menschenrecht?

Seit dem 6. Dezember 2013 gilt ein Gesetz, das es Waldbesitzern erlaubt, sich gegen die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft zu entscheiden und damit der Bejagung des Wildes auf ihren Grundstücken ein Ende zu setzen. Wer die Jagd aus ethischen Gründen ablehnt, darf diese nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte untersagen.
Die Bundesregierung hat nach 1,5 Jahren ein Gesetz auf den Weg gebracht, das das Urteil des EGM umsetzt. Was zuerst recht fair klingt, entpuppt sich mal wieder als riesen Beschiss.
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Soylent – die Menschheit schafft sich ab

Vor kurzem berichtete die taz mal wieder über ein besonders irrsinniges Vorhaben: Ein Amerikaner will die Ernährung revolutionieren – mit einem Drink, der alles enthält, was der Mensch braucht. Soylent – gut 40 verschiedene Stoffe zum Anrühren mit Wasser – plus Vanillin, damit man die Brühe runterkriegt. Einkaufen? Gemüse putzen? Mühsames Kochen? Das war mal.
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Wir haben es satt! – Nach der Demo.

Geschätzt 30.000 Menschen beteiligten sich an der „Wir haben es satt!“-Demo am letzten Wochenende in Berlin. Dank strahlendem Sonnenschein war die Stimmung gut, und durch einige Schauspiele und jede Menge Kostüme gabs auch einiges zu lachen. Bei der Abschlusskundgebung vorm Kanzleramt wurde sogar eine Welle gestartet – nächstes Mal bitte mehr davon.
Eine schöne Idee war auch das Bereitstellen von Zetteln, auf die die Demo-Teilnehmer ihre Forderungen an Frau Merkel schreiben konnten. Natürlich habe auch ich eine Forderung hinterlassen.
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Der Tatortreiniger: Fleischfresser

Ich habe ja seit mehreren Jahren keinen Fernseher mehr. Vermisse ihn auch ganz und gar nicht, bei dem ganzen Schotter, der so läuft.
Aber es gibt auch Perlen unter all dem Mist. Vor kurzem wurde mir „Der Tatortreiniger: Fleischfresser“ von einem Freund empfohlen. Schotty, von Beruf Tatortreiniger, trifft während seiner Arbeit die skurrilsten Typen, und auf eine polterig-liebenswerte Art nähert er sich Themen, die der „Normalbürger“ nur mit einem Kopfschütteln abtut.
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Wir haben es satt!

Am kommenden Wochenende findet zum inzwischen vierten Mal die Großdemonstration „Wir haben es satt!“ in Berlin statt. Auch aus Dresden macht sich ein Bus auf die Reise, organisiert vom BUND und dem StuRa der HTW Dresden. Die Tendenz bei den Teilnehmerzahlen zeigt leicht nach oben – hoffen wir, dass sich dieses Jahr noch viel mehr Menschen auf den Weg machen, um lautstark gegen den Wahnsinn in der Agrarindustrie zu demonstrieren.
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