Bitterböse, aber leider wahr

Ich bin kein Freund der Satiretruppe „Die Partei“ – ganz und gar nicht. Satire hat auf jeden Fall ihre Berechtigung, aber was diese Leute da mit Steuergeldern machen, zieht die ernsthafte politische, und oft auch ehrenamtliche Arbeit, die andere tun, in den Dreck. Das hier soll demnach auch alles andere als eine Wahlempfehlung sein. Soviel vorab.

Vor einigen Tagen hat die Partei allerdings ein Wahlplakat veröffentlicht, und damit meiner Meinung nach absolut ins Schwarze getroffen.
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Weihnachten muss sterben

Weihnachten. Das bedeutet die ersten Schokoladenfiguren Ende September. Merry-Xmas-Gedudel im Radio, dessen Niveau oft eh schon kaum zu ertragen ist. Die Weihnachtszeit ist ein elendes Rumgerammel in überfüllten Zügen, weil ja alle mal besucht werden wollen. Und Weihnachten bedeutet auch kleine Nichten und Neffen, die sich durch Berge von Geschenken wühlen, jedes Geschenk nur kurz begutachten und beiseite legen, um das nächste aufzureißen. Am besten in zwei Durchgängen vormittags und nachmittags, damit das arme Kind nicht so doll mit Reizen überflutet wird.
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Hast du heute was Schönes erlebt?

Die Freundin und ich haben ein schönes Ritual zum Abendessen – wir erzählen uns gegenseitig, was wir tagsüber Schönes erlebt haben. Dass ich darüber einen Blogbeitrag verfasse, darauf hat mich ein Beitrag von Fjonka vor einer Weile gebracht. Die schiere Masse an schrecklichen Informationen jeden Tag kann einem schon ziemlich auf die Stimmung drücken. Wir wissen, dass die Meere verdreckt sind, dass es weltweit Hunger, Elend und Vertreibung gibt, und dass uns der Klimawandel bedroht. Sich jeden Tag die furchtbarsten Bilder reinzuziehen, kann nicht gesund sein. Das ist aber nur eine Seite der Medaille.

Schönes wahrnehmen

Denn selbst an schlechten Tagen gibt es immer auch irgendwas Schönes, das man erlebt – man muss es nur richtig wahrnehmen.
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Ein Puzzle für das Nichtenkind

In unserer materiellen, luxuriösen Überfluss-Welt ist es oft gar nicht leicht, ein passendes Geschenk für jemanden zu finden. Konsumverweigerer wie die Freundin und ich haben es da naturgemäß sogar noch schwerer.

Bei Kindern ist das manchmal zum Glück noch kein so großes Problem – Geschenke nach ihrem materiellen Wert zu gewichten lernen die Zwerge meistens erst etwas später. In jungen Jahren sind selbst gebastelte Geschenke noch eine gern gesehene Sache.

Eins der Nichtenkinder wollte also vier werden. In dem Alter sind Puzzle so gut wie immer eine ganz feine Sache mit einem hohen Wiederspielwert.
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Ökologisch rauchen – trotz Laster Rücksicht auf Tiere und Umwelt nehmen

Ich gebs zu: ich bin Gelegenheitsraucher. Dass Rauchen ungesund ist, stinkt, und viel Geld kostet, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Und trotzdem rauchen Menschen.

Was viele dabei gar nicht wissen, oder sich zumindest nie Gedanken darum gemacht haben: Auch hier gibt es Alternativen, die in Punkto Umwelt- und Tierfreundlichkeit sehr vieles besser machen als die Konkurrenz. Ich möchte hier auch keine Werbung für Tabakhersteller machen, sondern nur aufzeigen, dass es immer auch Alternativen gibt. Dabei beziehe ich mich hauptsächlich auf selbstgedrehte Zigaretten, aber für fertige Schachteln gilt im Prinzip das gleiche.
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Nachhaltig abwaschen – ich und mein Luffaschwamm

Ich muss gestehen: Ich bin ein bissl verliebt. In meinen Abwaschschwamm. Der ist nämlich aus Luffa!

Zum Hintergrund. Wir waschen zuhause immer mit der Hand ab. Während die Freundin am liebsten Tücher nutzt, bin ich der klassische Schwamm-Typ. Ich kann mit einem Lappen einfach nicht harmonisch zusammenarbeiten.

Klassische Abwaschschwämme – typische Wegwerfprodukte

Die klassischen Schwämme, die es so gibt, haben aber einen riesen Nachteil: Sie sind aus Plastik, werden unter Einsatz von Chemikalien meistens irgendwo am Arsch der Welt aus Erdöl hergestellt und am Ende als Müll meistens nur verbrannt. Zudem ist der Dreck auch noch ziemlich billig – das typische Wegwerfprodukt eben.
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Barfuß joggen

Die Freundin hatte es erfolgreich vorgemacht, und so habe ich mich kurz nach Weihnachten endlich auch aufgerafft, und es mit dem Joggen probiert. Obwohl ich Sport als Kind leidenschaftlich verachtet habe, kann ich inzwischen 30 Minuten am Stück laufen. Aber das beste dabei, und der eigentliche Grund für diesen Beitrag: Ich laufe barfuß.

Vor Jahren, als ich anfing barfuß durch die Welt zu stromern, gab es zwar schon viele Seiten, die die gesundheitlichen Vorteile des Gehens ohne Schuhe generell bestätigten. In Bezug auf das Joggen herrschte allerdings eher noch die Überzeugung, dass gutes, passendes Schuhwerk unabdingbar wäre. Das scheint sich jetzt deutlich geändert zu haben. Natürlich empfiehlt jeder Schuhhersteller immer noch sein jeweils teuerstes Produkt, mit Microdings und Ultrageilfeature und integrierter Schweiß­­zusammen­­setzungs­­analyse-App – klar, die müssen das machen, sonst werden die ihren Plunder nicht los.
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Holy Cow

Hui, mal was neues auf diesem Blog! Eine Buchvorstellung. Hatten wir noch gar nicht.   🙂  Ich weiß gar nicht mehr wie, aber auf jeden Fall bin ich vor kurzem darüber gestolpert, dass David Duchovny, bekannt als Mulder aus Akte X, ein Buch geschrieben hat: Holy Cow. Und siehe da, die Dresdner Stadtbibliothek hat es im Bestand, sogar auch als englisches Original.

Der Star in diesem Buch ist Elsie, die Kuh. Elsie beginnt, Dinge und Vorgänge zu hinterfragen, und hält dem Menschen damit einen wunderbaren Spiegel vor. Gemeinsam mit Shalom, dem zum Judentum konvertierten Schwein, und Tom, dem Truthahn, nimmt sie schließlich ihr Schicksal selbst in die Hand und begibt sich auf eine große Reise.
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vegane Mozartkugeln

Wie die meisten Menschen hat auch die liebliche Terrorfee, die mit mir Tisch und Lager teilt, ab und an Geburtstag. Wir haben schon vor Jahren beschlossen, uns nichts mehr bzw. nur Kleinigkeiten zu schenken, da es sinnvoller ist, kleine Freundlichkeiten und Geschenke übers Jahr zu verteilen, anstatt sich auf bestimmte Daten zu konzentrieren. So ganz klappt das natürlich nicht, und daher gibts eben doch zum Geburtstag eine Kleinigkeit.

Da bietet es sich an, Dinge selbst zu machen. Zum Beispiel Mozartkugeln!
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Nieder mit normalem Thermopapier! In der VG gibts jetzt Ökobons.

Letztens kam das Weibchen vom Einkauf aus der Verbrauchergemeinschaft, wo wir Mitglied sind, mit einem ganz komischen, graublauen Einkaufszettel nach Hause. Wir haben uns kurz gewundert, beschlossen, dass vlt. nur der Drucker mal ausnahmsweise komisch war, und die Sache mit einem Schulterzucken quittiert. Bis ich heute beim Einkauf genau so einen Zettel bekommen habe. Da hab ich mich natürlich gleich beim Kassenmenschen erkundigt, was das für komische Bons wären.

Und kuck an, das sind die neuen Ökobons! Die VG schafft es eben immer wieder, mich zu verblüffen und neue Maßstäbe zu setzen.
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