Frohe Ostern! Außer für Hühner.

Ostern. Das Fest der bunten Eier liegt ja vor uns – höchste Zeit, mal wieder einen kritischen Blick auf den ganzen Hype zu werfen.

Im Mittelpunkt der ganzen Feierlichkeiten stehen Eier. Unmengen davon. Wer dagegen nicht im Mittelpunkt steht, sind die Hühner – dabei haben sie die meiste Arbeit. Und müssen das meiste Leid erdulden. 2014 wurden in Deutschland 12,7 Milliarden Eier von 44,2 Millionen Hennen gelegt, damit jeder Deutsche durchschnittlich 231 Eier pro Jahr essen kann.

Darum habe ich hier mal ein paar Gedanken zu der ganzen Problematik gesammelt.
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Goldi – Komposthaufen statt Mülltonne

Spuren hinterlassen – wer wünscht sich das nicht? Dass sich die Nachwelt einmal an mich erinnert, anhand der Spuren, die ich im Laufe meines Lebens gemacht habe?

Leider haben die Leute dabei eher positive Spuren im Sinn. Kunstwerke, wichtige Forschungsbeiträge, ein Buch rausbringen usw. Und vergessen dabei, dass jeder von uns täglich jede Menge Spuren hinterlässt – allen voran Müllspuren. Unser Leben generell, alles was wir konsumieren, wie wir leben und arbeiten, formt und verändert den Planeten, verbraucht Ressourcen, produziert Müll. Schon an einem einzigen Riegel Duplo hängt ein kleines bisschen Kinderarbeit, Regenwaldabholzung, Müllverschmutzung.
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Geschenke sinnvoll verpacken

Dieser Beitrag wartet jetzt fast schon ein ganzes Jahr darauf, veröffentlicht zu werden, denn er dreht sich um Müll – genauer gesagt: Verpackungsmüll. Prinzipiell verschenken die Leute ja zu jeder Zeit im Jahr Dinge, also entsteht auch jederzeit Verpackungsmüll. Nie jedoch solche unglaublichen Mengen wie zu Weihnachten. Also musste der Artikel warten… bis jetzt.

Wir sind die Generation Müll

Insgesamt entstehen in Deutschland ungefähr 51 Mio. Tonnen Müll jedes Jahr oder knapp 140 Tonnen jeden Tag. Weltweit sind es sogar 3.5 Mio Tonnen täglich. Heute, morgen die gleiche Menge nochmal, übermorgen schon wieder so viel… Und die Tendenz ist steigend. Verbunden mit der rapide wachsenden Weltbevölkerung sind die Aussichten alles andere als rosig. Da ist jede Gelegenheit, Müll zu reduzieren, ganz famos. Gut, dass Weihnachten vor der Tür steht, wo sich endlose Möglichkeiten bieten, Verpackungen zu reduzieren oder umweltfreundlich zu gestalten.
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Bitterböse, aber leider wahr

Ich bin kein Freund der Satiretruppe „Die Partei“ – ganz und gar nicht. Satire hat auf jeden Fall ihre Berechtigung, aber was diese Leute da mit Steuergeldern machen, zieht die ernsthafte politische, und oft auch ehrenamtliche Arbeit, die andere tun, in den Dreck. Das hier soll demnach auch alles andere als eine Wahlempfehlung sein. Soviel vorab.

Vor einigen Tagen hat die Partei allerdings ein Wahlplakat veröffentlicht, und damit meiner Meinung nach absolut ins Schwarze getroffen.
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Weihnachten muss sterben

Weihnachten. Das bedeutet die ersten Schokoladenfiguren Ende September. Merry-Xmas-Gedudel im Radio, dessen Niveau oft eh schon kaum zu ertragen ist. Die Weihnachtszeit ist ein elendes Rumgerammel in überfüllten Zügen, weil ja alle mal besucht werden wollen. Und Weihnachten bedeutet auch kleine Nichten und Neffen, die sich durch Berge von Geschenken wühlen, jedes Geschenk nur kurz begutachten und beiseite legen, um das nächste aufzureißen. Am besten in zwei Durchgängen vormittags und nachmittags, damit das arme Kind nicht so doll mit Reizen überflutet wird.
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Hast du heute was Schönes erlebt?

Die Freundin und ich haben ein schönes Ritual zum Abendessen – wir erzählen uns gegenseitig, was wir tagsüber Schönes erlebt haben. Dass ich darüber einen Blogbeitrag verfasse, darauf hat mich ein Beitrag von Fjonka vor einer Weile gebracht. Die schiere Masse an schrecklichen Informationen jeden Tag kann einem schon ziemlich auf die Stimmung drücken. Wir wissen, dass die Meere verdreckt sind, dass es weltweit Hunger, Elend und Vertreibung gibt, und dass uns der Klimawandel bedroht. Sich jeden Tag die furchtbarsten Bilder reinzuziehen, kann nicht gesund sein. Das ist aber nur eine Seite der Medaille.

Schönes wahrnehmen

Denn selbst an schlechten Tagen gibt es immer auch irgendwas Schönes, das man erlebt – man muss es nur richtig wahrnehmen.
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Ein Puzzle für das Nichtenkind

In unserer materiellen, luxuriösen Überfluss-Welt ist es oft gar nicht leicht, ein passendes Geschenk für jemanden zu finden. Konsumverweigerer wie die Freundin und ich haben es da naturgemäß sogar noch schwerer.

Bei Kindern ist das manchmal zum Glück noch kein so großes Problem – Geschenke nach ihrem materiellen Wert zu gewichten lernen die Zwerge meistens erst etwas später. In jungen Jahren sind selbst gebastelte Geschenke noch eine gern gesehene Sache.

Eins der Nichtenkinder wollte also vier werden. In dem Alter sind Puzzle so gut wie immer eine ganz feine Sache mit einem hohen Wiederspielwert.
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Ökologisch rauchen – trotz Laster Rücksicht auf Tiere und Umwelt nehmen

Ich gebs zu: ich bin Gelegenheitsraucher. Dass Rauchen ungesund ist, stinkt, und viel Geld kostet, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Und trotzdem rauchen Menschen.

Was viele dabei gar nicht wissen, oder sich zumindest nie Gedanken darum gemacht haben: Auch hier gibt es Alternativen, die in Punkto Umwelt- und Tierfreundlichkeit sehr vieles besser machen als die Konkurrenz. Ich möchte hier auch keine Werbung für Tabakhersteller machen, sondern nur aufzeigen, dass es immer auch Alternativen gibt. Dabei beziehe ich mich hauptsächlich auf selbstgedrehte Zigaretten, aber für fertige Schachteln gilt im Prinzip das gleiche.
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Nachhaltig abwaschen – ich und mein Luffaschwamm

Ich muss gestehen: Ich bin ein bissl verliebt. In meinen Abwaschschwamm. Der ist nämlich aus Luffa!

Zum Hintergrund. Wir waschen zuhause immer mit der Hand ab. Während die Freundin am liebsten Tücher nutzt, bin ich der klassische Schwamm-Typ. Ich kann mit einem Lappen einfach nicht harmonisch zusammenarbeiten.

Klassische Abwaschschwämme – typische Wegwerfprodukte

Die klassischen Schwämme, die es so gibt, haben aber einen riesen Nachteil: Sie sind aus Plastik, werden unter Einsatz von Chemikalien meistens irgendwo am Arsch der Welt aus Erdöl hergestellt und am Ende als Müll meistens nur verbrannt. Zudem ist der Dreck auch noch ziemlich billig – das typische Wegwerfprodukt eben.
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Barfuß joggen

Die Freundin hatte es erfolgreich vorgemacht, und so habe ich mich kurz nach Weihnachten endlich auch aufgerafft, und es mit dem Joggen probiert. Obwohl ich Sport als Kind leidenschaftlich verachtet habe, kann ich inzwischen 30 Minuten am Stück laufen. Aber das beste dabei, und der eigentliche Grund für diesen Beitrag: Ich laufe barfuß.

Vor Jahren, als ich anfing barfuß durch die Welt zu stromern, gab es zwar schon viele Seiten, die die gesundheitlichen Vorteile des Gehens ohne Schuhe generell bestätigten. In Bezug auf das Joggen herrschte allerdings eher noch die Überzeugung, dass gutes, passendes Schuhwerk unabdingbar wäre. Das scheint sich jetzt deutlich geändert zu haben. Natürlich empfiehlt jeder Schuhhersteller immer noch sein jeweils teuerstes Produkt, mit Microdings und Ultrageilfeature und integrierter Schweiß­­zusammen­­setzungs­­analyse-App – klar, die müssen das machen, sonst werden die ihren Plunder nicht los.
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